Geldanlage

Kurzfristige Geldanlage:

Als kurzfristige Geldanlage werden in der Finanzwelt solche Geldmittel bezeichnet, die kurzfristig frei erhältlich sind. Darüber hinaus können sie gewinnbringend angelegt werden. Sie werden durch Laufzeiten von unter einem Jahr definiert. Kurzfristige Geldanlagen charakterisieren sich durch viele Vorteile. Anleger, die diese Anlageform gewählt haben, haben die Möglichkeit, schnell zu wechseln und auf diese Weise die Zinsen besser auszunutzen als langfristige Geldanleger.

Guthabenzinsen:

Für das Geld, das der Anleger auf seinem Tagesgeldkonto angelegt hat, bekommt er von der Bank Guthabenzinsen, deren Höhe vom Anbieter abhängig ist, die aber in der Regel höher als bei Sparkonten liegt. Im Gegensatz zu Festgeldanlagen kann die Bank die Zinsen für Tagesgeldkonten täglich ändern. Zum Teil bestehen die Guthabenzinsen aus einem veränderlichen und einem festen Anteil. Neukunden können oft höhere Zinsen einkalkulieren. Es ist sehr wichtig, ob die Gutschrift der Zinsen monatlich, alle 3 Monate oder nur jährlich stattfindet. Durch kürzere Verzinsungszeiträume besteht die Möglichkeit höhere Zinssätze mittels Zinseszins-Effekte auszugleichen.

Sparplan:

Unter dem Begriff Sparplan versteht man die regelmäßige Einzahlung einer bestimmten Summe zum Kauf von Investmentanteilen. Durch den Kauf von Fondsanteilen über einen Sparplan kann man Dauer und Höhe der Einzahlungen flexibel gestalten. Eine ausgezeichnete Anlageform ist der Fonds Sparplan, denn mit dieser Vorgehensweise ist es möglich, langsam aber sicher Kapital anzuhäufen.

Tagesgeld:

Im Gegensatz zum Festgeld oder herkömmlichen Sparkonto stellt ein Tagesgeld-Konto mehrere Vorteile zur Verfügung: Es gibt hierbei keine Kündigungsfristen, die Zinsen sind in der Regel höher und das Geld kann man innerhalb kürzester Zeit wieder erhalten. Und durch die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung wird auch im Ernstfall das Geld nicht verlieren. Die Flexibilität hat leider auch einen Nachteil: Die Banken stimmen ihre Zinssätze oft auf die aktuellen Marktumstände ab. Aus diesem Grunde kann der Zinssatz von einen Tag auf den anderen erheblich sinken.

Festgeld:

Unter dem Begriff Festgeld versteht man eine verzinste Kapitalanlage bei Sparkassen und Banken. Das Geld wird für eine bestimmte Periode fest angelegt und der Sparer erhält dafür einen gewährleisteten Festzins. Zu Vorteilen dieser Anlageform gehören Kapitalsicherheit, Gebührenfreiheit und Renditegarantie. Das Sparergebnis kann aufgrund festgeschriebener Zinsen bis zum Ende der Laufzeit im voraus kalkuliert werden. Es gibt keine Kursverluste.